Wirte, Hoteliers und Allergene ...

Lesen Sie noch Ihre Zeitung oder nur die Seiten zu Veranstaltungen und Todesfällen?

Wenn doch, dann werden Sie sicherlich gelesen haben, dass die EU über eine Vielzahl von "Agenturen" verfügt und diese bis jetzt nur 1,8 Mia Euro pro Jahr verbrauchen - und es werden weitere folgen. Natürlich kann man entgegnen, sie arbeiten für uns und so ist es auch einfacher zu verstehen, dass eine von ihnen eine neue Verordnung, gültig ab 12/2014, die die Auszeichnung unverpackter Lebensmittel hinsichtlich Allergene anordnet.

Natürlich alles zum Wohle des Gastes und da ein Wirt und ein Hotelier alles tut, um seine Gäste zufrieden zu stellen, werden sie es ihnen auch freudestrahlend erläutern. Wehe dem, wenn er gefragt wird, woher denn die Erdnüsse kommen und wie und mit welchen Mitteln diese auf ihrem Weg behandelt wurden, ehe sie in das Sackerl gekommen sind. Und wie werden die eigentlich auf dem Schiff oder im Kühltransporter gelagert?

Aber da sind wir ja auch schon beim Fisch. Sicherlich will der Gast wissen, ob dieser unter definierten Temperaturprogrammen so behandelt wurde, dass er auch all die Anforderungen der EU erfüllt und wie das denn sich auf die Allergene auswirkt.

Nun stell ich mir den Wirt vor, der all diese Fragen beantworten muss und wenn er das nächste Mal seinen Fisch in Empfang nimmt und dabei  ja nicht die Daten bezüglich Allergene vergisst. Aber wer garantiert ihm das alles?  An dieser Stelle möchte ich aufhören, denn es gibt sonst kein Ende.

Im Zusammenhang mit dem Besuch der Bozener Tourismusmesse, anlässlich der eine Ernährungswissenschaftlerin eines renomierten Hauses  aus Zürich stand, wurde uns klar, dass die Schwerpunkte für eine gesunde Lebensweise ganz wo anders liegen. Wir zäumen das Pferd von hinten auf, den trotz enormer Zunahme von Bio-Produkten steigt die Zahl der Allergiker und Menschen mit Überempfinlichkeiten unaufhaltsam.                 Naheliegend ist daher die Information, dass wir im Durchschnitt unseres Lebens mehr als 80% in Räumen verbringen. Aber das war doch schon immer so?

Als wir vor einigen Tagen ein Museum der 50'Jahre besucht haben, fiel mir auf, dass in der Küche mit Waschmaschine nur 5 Mittel in Orginalverpackung vorhanden waren. Und das nicht weil sich nicht mehr davon auftreiben liessen, sondern man brauchte nicht mehr! 

Unsere heutigen Haushalte mit unzähligen Mitteln ähneln immer mehr einer Giftküche und nicht einem gesunden Lebensraum. Dazu kommt noch, dass unsere Kinder in der Schule den ganzen Tag in Räumen sitzen, die hochgradig mit chemischen Reinigungsmitteln vollgepumpt sind. Achten sie mal beim nächsten Elternabend darauf. Von den Krankenhäusern will ich gar nicht erst sprechen.

Für uns gibt es nur nachfolgende Schlussfolgerungen:

  1. Allergien und Überempfindlichkeiten sind keine Sache des Essens allein - der Lebensprozess muss als ganzes angegangen werden.                    
  2. Der richtige Weg zur Nachhaltigkeit ist der, Nachhaltigkeit in allen   Bereichen eines Restaurantes und eines Hotels zu leben und zu realisieren.

Hier kann man leider den Gastronomen und Hoteliers den Vorwurf nicht ersparen, dass auch sie dies sehr einseitig - nur auf das Essen und Trinken bezogen - praktiziert haben.

Ein Blick in die Seiten der ÖGZ  oder Seminarveranstaltungen unterstreichen dies. Wenn die Damen und Herren aus Brüssel böswillig wären, könnten sie sich damit rausreden, denn ausser Essen und Trinken würden sie in unseren Medien auch nichts finden. Es kann ja wohl nicht sein, dass der Gast weiss, wann das Spanferkel geboren wurde und von welchem Bauern es stammt und zur gleichen Zeit im Sanitärbereich seines Zimmers mit dem Hammer Danchlor gearbeitet wird!

Wir haben die Pflicht diese Herangehensweise im Interesse unserer Gäste und unsere Häuser zu ändern!

Bisher stand  Österreich als Garant für Nachhaltigkeit - sichern wir es auch für die Zukunft. Nachhaltigkeit hat immer das natürliche als Kern; Natur ist nicht einseitig sondern etwas komplexes und besteht nicht allein aus Essen und Trinken, so gut es auch schmecken mag.

Wir selbst arbeiten zielstrebig daran, im Bereich des Hause Keeping unsere Reinigungsverfahren ohne Chemie so anzuwenden, dass sie rationell und ökologisch zugleich funktionieren. In unserem Haus haben wir dabei mit Allergikern und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen beste Ergebnisse erzielt, die wir bei unseren Seminaren auch den Mitarbeitern der Häuser weitergeben.

Was sind Ihre Erfahrungen und Probleme und wie können wir Ihnen dabei helfen? Schreiben Sie uns unter irmi-schuettelkopf(at)arhis.at .

 

 

Ausgehend von den Erfahrungen die wir über die vielen Jahre machen konnten,
kristallisieren sich die Komplexe

  • Besondere Aufenthaltsbedingungen für sensible Gäste, Allergiker und auch für Kinder sowie
  • Behandlung und Pflege von Wäsche, insbesondere Bettwäsche

als Schwerpunkte im House-Keeping für die kommenden Jahre heraus.
Zurzeit gibt es nur in einigen Häusern ansatzweise den Versuch, hierzu effektive Lösungen zu finden.

Stellen Sie sich bitte vor, der Gast würde ohne Kleidung das Restaurant betreten und mit dem Kopf auf der Tischdecke liegen.
Klar gibt es das nicht, denn für den gastronomischen Bereich gibt es das HACCP.
Aber dort, wo der Gast mit all’ seinen „Habseligkeiten“ – also im „Zweiten Zuhause“ anzutreffen ist,
gibt es keine Regeln und Gesetzmäßigkeiten.
Niemand schreibt vor:

  • ob, welche und wie viel Chemie im House-Keeping eingesetzt werden darf
  • wie hoch oder gar nicht, die Luft zum Atmen in meinem „Zweiten Zuhause“ mit irgendwelchen synthetischen Mitteln angereichert sein darf, damit meine Atemwege nicht entzündet werden
  • ob der Gast einen Gesundheitspass mitzuführen und vorzuweisen hat

Nur zur Erinnerung: Der Gast hält sich die längste Zeit im Zimmer, seinem „Zweiten Zuhause“, auf.
Das erfordert besondere Anstrengungen, was die Fragen zur Gesundheit besonders verschärft!

Besondere Aufenthaltsbedingung…
Betrachten wir die Statistik der letzten Jahre, so müssen wir feststellen, dass dieser Personenkreis in Westeuropa ständig zu nimmt.
Nun nützt uns im Tourismus und in den übrigen Beherbergungsbereichen die ganze Diskussion
über Ursachen nichts – wir brauchen Lösungen !!!
Lösungen, die für uns auch finanzierbar sind.
Fragen der Hygiene, der Desinfektion und der ökologischen Lebensbedingungen sowie die Wege zur                                         Lösung, das ist die Problematik, die sich die ARHIS®Academy zur Aufgabe gemacht hat.

Ja, wir können sagen:

„Es gehört zur Philosophie unseres Hauses“.

Behandlung und Pflege von Wäsche…
Fangen wir mit dem Bett an:
Es ist das erste, das der Gast beim Betreten seines „Zweiten Zuhauses“ zu Gesicht bekommt.
Und kaum hat der Service das Zimmer verlassen, lässt er sich, nach der zumeist langen Reise, hineinfallen.
Doch seine Probleme liegen ganz woanders.
Er erwartet, dass das Bett mit allem Drum und Dran den Standards der Hygiene und der Umwelt entsprechen:

  • die Pflege der Matratzen
  • die Reinheit der Betten
  • die Bettwäsche und
  • zuviel Chemie

führen zu ersten Reaktionen, wie

  • jucken der Haut und der Nase und
  • was noch alles

Da gibt es einiges zu entscheiden und zu tun:
Eigenwäsche/Fremdwäsche – das ist genau abzuwägen und es ist zu entscheiden, welche Anforderungen
man dabei zu setzen hat.
Unsere Erfahrungen, der von uns durchgeführte Eigentest in unseren See-Appartements und die dabei erprobten Lösungen, wollen wir Ihren MitarbeiterInnen in den von AHRIS® angebotenen Seminaren und Vorträgen gerne vermitteln und anlernen.

Die neue Sternekategorisierung ist eine weitere Herausforderung an alle Hoteliers und Manager.
Es muss nicht immer teuer sein, was den Gast zufrieden macht, sondern vernünftig und bezahlbar.
Wie wir uns darauf einstellen können, das wird die Firma ARHIS® Ihren MitarbeiterInnen gerne vermitteln.
 
Keine Angst: Wir verkaufen Ihnen keine Produkte, bei uns müssen Sie nicht die Sortimente wechseln;sondern wir geben Ihnen nur
das nötige „Rüstzeug“ für die kommenden Jahre mit!


Spezifische Problemlösungen:

Es quält Sie schon seit geraumer Zeit ein Problem im House-Keeping, ohne
dass Sie dafür eine akzeptable Lösung haben -

dann rufen Sie uns einfach unter 0043/(0)664/3085164 an, oder kontaktieren Sie
uns per Email oder unserem Anfrageformular, und wir antworten unverzüglich.

„Qualität entsteht, wenn wir Verbesserungen erkennen, bevor sie der Gast wünscht“
Irmi Schüttelkopf